
Was einst als Versuch begann, ist heute nicht mehr wegzudenken: Seit der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Hochsauerland auf Instagram und Facebook präsent ist, hat sich die Wahrnehmung der Organisation in der Öffentlichkeit deutlich gewandelt. „Lange Zeit wurde unsere vielseitige Arbeit kaum wahrgenommen“, erinnert sich Johanna Sgueglia vom Social-Media-Team. In der ländlich geprägten Region des Hochsauerlandes, wo Informationen traditionell langsamer fließen, bietet die digitale Präsenz einen wertvollen Zugang zu Menschen, die Unterstützung suchen oder anbieten möchten.
Die sozialen Netzwerke haben sich als ideale Plattformen erwiesen, um die Vielfalt der Angebote sichtbar zu machen. Gerade Instagram spielt dabei eine Schlüsselrolle. Mit bildstarken Inhalten gelingt es dem SkF, nicht nur zu informieren, sondern auch emotionale Brücken zu bauen. Besonders Beiträge aus der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen finden großen Anklang – sie machen die soziale Arbeit greifbar und zeigen die Menschen hinter den Projekten.
Von der Information zum Dialog
Die verschiedenen Fachdienste des SkF nutzen die Kanäle mittlerweile aktiv, um über Projekte, Veranstaltungen und Stellenausschreibungen zu berichten. Auch Spendenaufrufe finden hier ihren Platz. Der besondere Mehrwert: Die digitalen Plattformen ermöglichen einen direkten Dialog mit Unterstützern, Interessierten und potenziellen neuen Helfern.
„Social Media ist für uns kein Selbstzweck“, betont Johanna Sgueglia. Die digitalen Aktivitäten tragen spürbar dazu bei, das Netzwerk des SkF zu erweitern und die Werte der katholischen Sozialarbeit in einer zeitgemäßen Form zu vermitteln. Was als kleiner Schritt in die digitale Welt begann, hat sich zu einem festen Bestandteil der Kommunikationsstrategie entwickelt.
Transparenz im ländlichen Raum
Gerade in einer Region, in der persönliche Begegnungen durch größere Entfernungen erschwert sein können, schafft der digitale Auftritt eine neue Form der Nähe. Die sozialen Medien helfen, Hemmschwellen abzubauen und den Zugang zu Hilfeleistungen zu erleichtern. Sie machen die Arbeit des SkF für all jene sichtbar, die sie bisher nicht kannten oder nicht wussten, wie sie Kontakt aufnehmen können.
Der Weg in die sozialen Netzwerke war für den SkF Hochsauerland ein wichtiger Schritt in eine nachhaltige Kommunikationszukunft. Er zeigt exemplarisch, wie soziale Arbeit und digitales Engagement Hand in Hand gehen können, ohne dass die persönliche Komponente verloren geht. Transparenz, Vernetzung und gegenseitige Unterstützung stehen dabei stets im Mittelpunkt.
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